Leitbilder unterstützen den Unternehmenserfolg
Führen mit Visionen

Vor einigen Jahren gab es in den USA eine Studie, die die 50 erfolgreichsten Manager der letzten fünf Jahre ermitteln sollte. Auf einem der ersten Ränge befand sich Michael Dell, der Gründer von Dell-Computer, dem größten Computerhersteller der Welt. Als er gefragt wurde, was denn das Geheimnis seines beeindruckenden Erfolges sei, antwortete er mit einem einzigen Satz: „Wir wissen, wer wir sind und was wir tun.“ Das Verblüffende an der Antwort ist ihre scheinbare Trivialität. Man ist geneigt, beides als im Unternehmen bekannt vorauszusetzen. Die Praxis zeigt jedoch, dass mancherorts durchaus divergente Ansichten darüber herrschen, wer man sei und was man tue...
Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG legte eine Studie zum Thema Unternehmensleitbild vor, die in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Unternehmensführung an der Universität Erlangen-Nürnberg entstand. Das Ergebnis: 85 Prozent der 1.000 größten deutschen Unternehmen verfügen über ein schriftliches Unternehmensleitbild. Laut einer Befragung, die von PWC in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen realisiert wurde, besitzen 92 Prozent der TOP-500-Unternehmen in der Schweiz ein schriftlich formuliertes Leitbild. Die Global Players haben also schon länger erkannt, wie wichtig es ist, die Ressourcen in den Unternehmen auf ein klares Ziel auszurichten und den Mitarbeitern damit die Chance zur Identifikation zu bieten.
Und der Mittelstand? Wie steht es in Ihrem Unternehmen? Können Sie in fünf Sätzen sagen, wohin die Reise gehen soll? Und Ihre Mitarbeiter? Sehen die das auch so? Sind alle Energien auf das gemeinsame Ziel ausgerichtet?
Alle erfolgreichen Menschen sind Visionäre. Aus der Vision der Führung sollte ein Leitbild entstehen, das im Regelfall mit der Unterstützung eines erfahrenen, externen Beraters erarbeitet und ausformuliert wird. Es spiegelt die Werte des Unternehmens wider und besitzt Leit- und Kontrollfunktion für das Handeln und Auftreten aller Angehörigen des Unternehmens. Widerstehen Sie der Versuchung, ein allzu abstraktes Gebilde zu entwerfen, seien Sie inhaltlich konkret aber anspruchsvoll. Ihr Leitbild sollte kein blutarmes Light-Bild sein. Es muss Strahlkraft besitzen, die Begeisterung und Energien freisetzt. Ein guter Schuss Wunschdenken ist durchaus angebracht.
Bei der Leitbild-Entwicklung hat sich ein Mix aus „Top-Down“- und „Bottom-Up"-Ansatz bewährt. Die Führung gibt einen Entwurf vor und die Mitarbeiter werden bei der Weiterentwicklung mit einbezogen.
Nehmen Sie die Unterstützung eines erfahrenen Beraters in Anspruch – sozusagen als „Hebamme“ bei der Geburt Ihres Leitbildes. Sie werden sehen, auf Ihre Investition folgt eine reiche Rendite. Um mit Michael Dell zu sprechen: Sie selbst und alle anderen werden wissen, wer Sie sind und was Sie tun.
(Auszug aus dem Buch: Mit Branding an die Spitze!)
(Mehr zum Thema Leitbild-Entwicklung erfahren Sie in unserem Braintool Leitbild.)



