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Die Brand Parity-Falle: Raus aus der Vergleichbarkeit
Stellen Sie sich vor, Sie erstellen ein Angebot und hoffen darauf, einen lukrativen Auftrag zu bekommen oder einen neuen Kunden zu gewinnen. Ihr Interessent hat drei weitere Angebote von Ihren Konkurrenten vorliegen, die allesamt die gleiche Leistung wie Sie anbieten. Er beugt sich über die vier Schreiben und sucht nach Kriterien, die ihm bei der Auswahl des besten Dienstleisters helfen. Da er kein Fachmann ist, kann er weder die fachliche Kompetenz der Bewerber, noch die feinen technischen Unterschiede bewerten, die die Angebote unterscheiden. Alle vier Anbieter sprechen von Kompetenz und Kundenorientierung, bester Qualität und herausragendem Service.
Das Prinzip Selbstähnlichkeit
Was ist eigentlich eine Marke? Eine Marke ist mehr als ein Produkt mit einem Logo: Sie ist ein Leistungsversprechen, das dem Betrachter Orientierung ermöglicht. In psychologischer Hinsicht stellt eine Marke ein zuverlässig gleichbleibendes Signalmuster dar, das uns ein rasches Einordnen des zu erwartenden Nutzens erlaubt. Wenn wir starke Marken wie IKEA, Apple oder Nivea vor uns haben, wissen wir,
Virales Marketing von Tip-Ex
„A Hunter shoots a bear“
Es ist schon einiges an Kreativität nötig, um einen Werbespot zu drehen, der aus der Fülle der täglichen Werbebotschaften herausragt und zum viralen Schlager wird. Ein erfolgreiches Beispiel dafür begeistert derzeit Millionen von Internetnutzern: „A Hunter shoots a bear“. Interessanterweise kommt er ausgerechnet vom Büroartikel-Hersteller Tipp-Ex – wo man doch meinen sollte, eMail und Internet seien die natürlichen Feinde des Tippfehler-Korrektors.
Provokative 3M-Kampagne in Kanada
Magnetische Moneten
Erinnern Sie sich an die erfolgreiche Online-Kampagne „Hack a Mac“ von Global-Access und Apple? Dabei wurden seinerzeit Hacker aufgefordert, eine bestimmte Website zu hacken und als Beweis für ihren Erfolg Name und Mail-Adresse zu hinterlassen. Dem Hack-Crack, dem dies gelang, winkte als Belohnung ein nagelneues Powerbook. Die Kampagne fand breite Resonanz. Noch martialischer geht es im richtigen Leben zu: Das amerikanische Multitechnologie-Unternehmen 3M wirbt in Kanada für bruchfestes Sicherheitsglas.
Kreative Einkaufstüten
Was guckst Du?

Schon mal mit dem Colt durch die Stadt gelaufen? Bagvertising macht‘s möglich. Der Begriff entstand aus der Verschmelzung von Bag (engl. Tasche, hier: Einkaufstüte) und Advertising (engl. Werbung). Er bezeichnet die kreative Gestaltung von Einkaufstüten, die beim Gebrauch einen überraschenden visuellen Effekt entfalten. So werden fotorealistische Motive aufgedruckt, die im Kontext mit dem Benutzer gesehen, Aufmerksamkeit und Heiterkeit erregen.

Online Kampagne für Möchtegerns
Porsche und die Macht der Worte

„Yes we can“ - Das war gestern. In der aktuellen Onlinekampagne reduziert Porsche die schöpferische Kraft des Universums auf zwei dürre Worte: I Can.
„When you say those words the impossible becomes possible. Preconceived notions go out the window. At Porsche we know the power of „I Can“. It gives us hope and energy and motivation t o do what others, and maybe even we ourselves, didn‘t think was possible. Can you own a Porsche? Just say the words...“
EFFI fürs Weglassen
BMW-Kampagne gewinnt Gold
Es ist mal wieder soweit: der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) hat auch in diesem Jahr wieder Werbekampagnen ausgezeichnet, die herausragende Kreativität mit Effektivität verbinden. Der Gewinner bekommt einen EFFIE, was in etwa dem OSCAR im Filmgeschäft entspricht. Wie der Name vermuten lässt, zählen für die Preisvergabe nicht nur eine zündende Idee und technische Finesse, sondern auch die Auswirkung auf Absatz und Gewinn. GOLD ging an die (mittlerweile mehrfach ausgezeichnete) Kampagne für den 1er BMW.

Feinbildstrategie bei Alpecin
Deutschland macht den Glatzen-Test

Ein nettes Beispiel schnörkelloser Markenkommunikation finden wir auf der Website der Pflegeserie Alpecin. Die Marke der Bielefelder Kurt Wolf GmbH & Co. KG hat sich im umkämpften Markt für Haarwaschmittel glasklar positioniert: Sie bekämpft den Haarausfall bei Männern.
Die Feinbildstrategie ist eine der wirksamsten Vorgehensweisen beim Markenaufbau. Wie ihr Name vermuten lässt, fokussiert sie einen Sachverhalt und dramatisiert seine Spätfolgen (Grauschleier, Parodontose, Gefrierbrand, soziale Verbannung).
IKEA-Onlinekampagne in USA
Die Schweden möbeln das Weiße Haus auf

Historische Momente bewegen die Massen. Als Präsident Obama triumphierend ins Weiße Haus einzog, interpretierte IKEA den „Change“ auf seine Weise: Auf einer frischen Website wendet sich die schwedische Möbel-Marke an den taufrischen Präsidenten und seine First Lady, um in einem offenen Brief den Wandel zu begrüßen. IKEA macht sich augenzwinkernd zum Sprachrohr des amerikanischen Volkes, indem es Offenheit und Mitgestaltung einfordert – und zwar in gewichtigen Themen, wie die Einrichtung des legendären Oval Office.
Pepsi Cola im neuen Design
Eine Milliarde für ein Lächeln

Ganze 950 Millionen Euro lässt sich die Pepsi Co. die weltweite Einführung ihres modifizierten Markenzeichens kosten. Sinkende Softdrink-Umsätze und Konkurrenzdruck trieben die Verantwortlichen zur Hast. Der Chief Marketing Officer von Pepsi, David Burwick, vertritt gar die Auffassung „If we don’t change quickly, we run the risk of being a footnote in history“. Man beabsichtigte, den innovativen Anspruch der Marke Pepsi als „Erfrischung der nächsten Generation“ neu zu befeuern und sich so spürbar zum Rivalen Coca-Cola abzugrenzen.
Redesign im Markenauftritt – Galerie
Das neue Kleid der Automarken (Teil 2)

Hier sehen Sie, welche Automarken ihr Erscheinungsbild neu gestaltet haben. Während die letzten Hersteller auf den 3D-Trend aufspringen, verabschiedet sich Mercedes Benz nach fast zwanzig Jahren als erste Marke vom Metallic-Look.
Redesign im Markenauftritt von Mercedes & Co.
Das neue Kleid der Automarken (Teil 1)

Markenzeichen sind allgegenwärtig und ein Teil unseres vertrauten Umfelds. Schon von Kind an begleiten sie unseren Alltag und prägen unsere Wahrnehmung. Markenzeichen sind Qualitätsversprechen. Sie wecken Erwartungen, schaffen Orientierung und beeinflussen Kaufentscheidungen. Genau wie wir selbst werden auch Markenzeichen älter und bedürfen einiger kosmetischer Kunstgriffe, um nicht altbacken und rückständig zu erscheinen...
Markenbewusstsein: Bulgarische Polizei fährt Porsche
Bulgarische Bullen im Nobel-Hobel
Sportwagen deutscher Herkunft erfreuen sich bekanntlich auch in Osteuropa großer Beliebtheit. Die Erzeugnisse eines schwäbischen Herstellers gehören dabei zu den besonderen Favoriten. Kürzlich übernahm auch die bulgarische Verkehrspolizei ihren ersten 911er Cabrio offiziell als Dienstwagen. Doch wer glaubt, die Osteuropäer seien Stammkunde in Zuffenhausen, der irrt.
Dr. Oetker spricht über Marke und Vertrauen
Man nehme Dr. Oetker...

sagte sich die Wertekommission junger Impulsgeber und lud Dr. Arend Oetker zu einem Vortrag mit dem Thema "Marke und Vertrauen" nach Frankfurt ein. Knapp fünfzig geladene Gäste lauschten im Saal der Neuen Deutschen Börse den packenden Ausführungen eines echten Vollblutunternehmers.
Geschäftsprinzip und Führungsstil bei Dell
Es gibt nur eines, was uns Angst macht

1984 betrat ein amerikanischer Medizinstudent namens Michael Dell mit seinem defekten IBM-Rechner unter dem Arm ein Computergeschäft. Wie sich herausstellte, lagen die Reparaturkosten bei 3.000 USD. „Eindeutig zu viel“, urteilte Dell und beschloss, sich die Komponenten auf dem freien Markt zu beschaffen. Er zahlte 600 Dollar dafür, reparierte seinen Rechner selbst und war fortan von einer Idee besessen: Er würde eine Computerfirma gründen, die dieses Problem ganz anders löst. Zwanzig Jahre später ist die Dell Inc. der größte Computerhersteller der Welt mit einem Jahresumsatz von 50 Mrd. USD.



